#57 – Wenn du wissen willst, wie Gott ist, schau auf Jesus

Shownotes

In dieser Folge wird es persönlich. Ich erzähle dir, wie mein eigener Weg zu Jesus begonnen hat und warum eine Bibel, ein Gespräch mit Gott und eine Uhrzeit auf einem Kissen für mich bis heute eine besondere Bedeutung haben.

Wir schauen darauf, wie Jesus Menschen begegnet: mit Liebe, Barmherzigkeit, Gnade und Wahrheit.

Jesus zeigt uns, wie Gott wirklich ist. Er ist aber nicht nur ein Vorbild, dem wir nacheifern sollen. Er kam, um uns mit Gott zu versöhnen.

📖 Bibeltexte: Johannes 14,9 – „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.“ Lukas 7,36–50 – Die Frau, die Jesus mit ihren Tränen begegnet.

  1. Korinther 5,18 – Gott versöhnt uns durch Christus mit sich selbst.

Zum Nachdenken: Was habe ich bisher über Jesus geglaubt? Wie verändert sich mein Bild von Gott, wenn ich auf Jesus schaue? Gibt es etwas in meiner Geschichte, das ich Jesus bisher noch nicht anvertraut habe? Was würde es für mich bedeuten, Jesus wirklich kennenlernen zu wollen?

Vielleicht beginnt dein Weg mit einem einfachen Gebet: „Jesus, wenn du wirklich da bist, dann möchte ich dich kennenlernen.“

Zellgruppe: Wenn du Fragen hast, über Jesus sprechen möchtest oder deinen Glauben gemeinsam mit anderen entdecken möchtest, bist du herzlich in eine Zellgruppe eingeladen.

Du musst nicht alles wissen und keine fertigen Antworten haben. Du darfst einfach kommen – mit deinen Fragen, Zweifeln und deiner Geschichte.

đź“© jennifer@johannaglaubt.org

Vielleicht ist genau das dein nächster Schritt: vom Fremden zum Kind.

Transkript anzeigen

00:00:00: Jesus ist nicht nur ein Vorbild, er ist der Weg zurĂĽck zu Gott.

00:00:04: Vielleicht hast du in den letzten beiden Folgen gemerkt unser Bild von Gott ist nicht automatisch Gott.

00:00:09: Unsere Erfahrungen Menschen Enttäuschungen und Ängste können beeinflussen wie wir über ihn denken.

00:00:16: aber wer ist Gott wirklich?

00:00:18: Und genau da möchte ich heute persönlich werden, denn ich habe Gott nicht einfach irgendwann verstanden.

00:00:23: Mein Weg zu Jesus begann ganz unspektakulär mit einem tiefen Wunsch den ich selbst gar nicht richtig einordnen konnte.

00:00:31: Als sich mein Mann Ingo kennenlernte hatte ich plötzlich diesen tiefen wunsch die Bibel zu lesen.

00:00:37: Ich wusste damals gar nicht dass Ingo gläubig ist.

00:00:41: Irgendwann habe ich ihn deshalb gefragt Liest du die Bibels?

00:00:45: Und ganz ehrlich, diese Frage war mir irgendwie unergenehm.

00:00:48: Ich wusste gar nicht warum ich es ĂĽberhaupt stellte aber sie musste einfach raus.

00:00:53: Während unserer Kennenlernenphase besuchte Ingo mich immer wieder und dabei brachte er seinen Freund Jesus sozusagen mit.

00:01:00: so habe ich Jesu StĂĽck fĂĽr StĂĽck kennengelernt.

00:01:03: Ingo schenkte mir schlieĂźlich eine Bibel und ich begann darin zu lesen.

00:01:07: zum ersten Mal beschäftigte ich mich wirklich damit wer Gott ist wie er mit Menschen umgeht.

00:01:14: Desto mehr merkte ich, vielleicht ist Gott anders als ich bisher gedacht habe.

00:01:18: Irgendwann ging ich einkaufen und deckte ein Kissen mit einer Uhr drauf.

00:01:22: Die Uhr zeigte elf ufemvierzig Viertel vor zwölf.

00:01:25: Ich fand das Kissen schön, nahm es mir nach Hause.

00:01:28: Heute liegt dieses Kissen ĂĽbrigens immer noch auf meinem Sofa.

00:01:31: Zu diesem Zeitpunkt wusste ich gar nicht welche Bedeutung dieser Moment fĂĽr mich einmal bekommen wĂĽrde.

00:01:36: Zuhause machte ich eine CD an und begann mit Gott zu reden.

00:01:39: Ich erzählte ihn einfach alles meine Geschichte, meine Schuld, Dinge die ich falsch gemacht habe.

00:01:45: Dinge, die ich mit mir herumgetragen hatte und dann plötzlich passierte etwas das sich bis heute einfach nicht erklären kann.

00:01:52: Ich hatte das Gefühl eine Stimme zu hören.

00:01:55: vielleicht denkst du jetzt dass war bestimmt die CD?

00:01:57: Das habe ich zuerst auch gedacht aber ich habe diese CD danach noch mehrmals gehört und diese Stimme nie wieder gehört.

00:02:05: Für mich war dieser Moment ganz persönlich, ich saß da, erzählte Jesus alles und weinte.

00:02:10: Ich habe unglaublich viel geweint!

00:02:12: Und während ich weinte musste ich an einer meiner Lieblingsgeschichten aus der Bibel denken – an die Frau, und seine Füße mit ihren Tränen benetzt.

00:02:22: Davon erzählt Lukas in sieben Vers, sechsunddreißig bis fünf.

00:02:26: Diese Frau bringt nichts mit, womit sie sich Jesus gegenüber beweisen könnte.

00:02:31: Sie kommt einfach mit ihrer ganzen Geschichte Und genau so saĂź ich da Mit meiner Schuld, mit meinen Fragen, mit allem was ich bisher mit mir herumgetragen hatte.

00:02:42: Ich musste nicht verstecken!

00:02:43: Ich musste nichts schön reden!

00:02:45: Ich durfte einfach zu Jesus kommen.

00:02:47: Nach diesem Erlebnis war fĂĽr mich etwas anders.

00:02:50: Jesus war nicht mehr nur jemand, ĂĽber den ich in der Bibel gelesen hatte.

00:02:54: Jesus wurde mein Herr und vieles wurde plötzlich klar!

00:02:58: Erst später wurde mir auch bewusst welche Bedeutung diese Uhrzeit auf dem Kissen für mich bekommen hatte.

00:03:04: Viertel vor zwölf ein Wendepunkt Ein Moment, an dem für mich etwas begann.

00:03:10: Das Kissen liegt bis heute auf meinem Sofa und jedes Mal wenn ich es sehe erinnert ist nicht daran dass mein Weg zu Jesus nicht mit befängten Antworten angefangen hat.

00:03:18: Er hat's mit einem Wunsch angefangen Mit einer Frage, mit einer Bibel Und schließlich mit einem ehrlichen Gespräch mit Jesus.

00:03:25: Vielleicht hast du auch schon mal einmal etwas erlebt Dass du nicht richtig erklären kannst Oder vielleicht hattest du noch nie so einen Moment.

00:03:34: Das ist völlig in Ordnung.

00:03:35: Denn darum geht es heute nicht, eine bestimmte Erfahrung machen zu mĂĽssen.

00:03:39: Es geht darum Jesus kennenzulernen.

00:03:41: Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.

00:03:44: Wenn wir wissen wollen wie Gott ist dĂĽrfen wir auf Jesus schauen.

00:03:47: Schau darauf wie Jesus mit Menschen umgeht.

00:03:50: Er sieht Menschen die andere ĂĽbersehen.

00:03:52: er geht auch ausgeschlossene zu.

00:03:55: Er begegnet Menschen mit Barmherzigkeit, aber Jesus redet auch die Wahrheit.

00:04:00: Er nennt Schuld beim Namen.

00:04:02: Er fordert Menschen heraus und er lädt sie ein ihr Leben zu verändern.

00:04:05: In Jesus sehen wir Gnade und Wahrheit Liebe und Heiligkeit, BarmHerzigkeit und Klarheit.

00:04:12: Vielleicht ist genau das so wichtig fĂĽr unser Gottesbild.

00:04:15: Gott ist nicht einfach derjenige der alles gut findet Aber es ist auch nicht der Gott von dem Wir uns verstecken mĂĽssen.

00:04:22: Jesus zeigt uns einen Gott, der uns liebt und uns gleichzeitig ernst nimmt.

00:04:27: Vielleicht hast du Jesus bisher einfach als guten Menschen gesehen – als Lehrer, als Vorbild.

00:04:33: aber Jesus ist mehr!

00:04:35: Er ist nicht gekommen um uns nur zu zeigen wie wir besser leben können.

00:04:40: Er ist gekommen, um uns mit Gott zu versöhnen Denn unsere Trennung von Gott können wir nicht einfach durch mehr Leistung überwinden.

00:04:48: Wir können unsere Vergangenheit nicht ungeschehen machen, wir können unsere Schulden nicht einfach wegdenken und wir können uns selbst nicht mit Gott versöhnen.

00:04:57: Deshalb kommt Jesus zu uns!

00:04:58: In Zweiter Korinther Vf.

00:04:59: XVIII steht Gott der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus.

00:05:05: Das ist die gute Nachricht.

00:05:06: Ich muss den Weg zurĂĽck zu Gott nicht alleine schaffen.

00:05:09: Jesus ist mir entgegen gekommen.

00:05:11: Vielleicht hast du bisher gedacht, du mĂĽsstest es besser werden bevor du zu Gott kommen kannst?

00:05:16: Vielleicht denkst Du, du hättest so viel falsch gemacht!

00:05:18: Vielleicht bist du verletzt worden und weiĂźt gar nicht ob du Gott noch vertrauen kannst.

00:05:23: Dann möchte ich dir heute sagen, du darfst kommen.

00:05:26: Nicht perfekt, nicht fertig, nicht mit allen Antworten.

00:05:28: einfach ehrlich so wie die Frauen Lukas sieben, so wie ich damals mit meiner ganzen Geschichte vor Jesus saĂź.

00:05:34: Vielleicht beginnt ein Weg mit einem ganz einfachen Satz.

00:05:46: ĂĽber Gott.

00:05:47: Vielleicht ist Gott größer als sein bisheriges Bild, vielleicht ist er näher, als du gedacht hast, vielleicht bist deine Gnade größer, als Du glauben kannst.

00:05:55: und vielleicht beginnt genau hier der Weg vom Fremden zum Kind.

00:06:00: Ich möchte bieten und wenn Du magst bitte mit mir Jesus ich möchte Dich kennenlernen nicht nur als eine Person aus der Bibel Nicht nur als Vorbild nicht nur Als jemand über den anderen Menschen erzählen.

00:06:18: Ich möchte dich selbst kennenlernen.

00:06:20: Zeig mir, wer du bist!

00:06:23: Zeig dir, wie der Vater wirklich ist – wo ich Schuld mit mir herumtrage.

00:06:31: Hilf mir sie nicht länger zu verstecken.

00:06:36: Wo ich verletzt bin?

00:06:38: Komm' mir nahe!

00:06:40: Wo ich Angst vor Gott habe?

00:06:43: Lass mich deine Liebe und eine Gnade erkennen.

00:06:47: Danke dass sich nicht… erst perfekt werden muss, um zu dir zu kommen.

00:06:54: Danke dass du den Weg zurück zu Gott möglich gemacht hast!

00:07:00: Ich möchte dir vertrauen lernen Schritt für Schritt in Jesu Namen Amen.

00:07:09: und wenn Du jetzt merkst da sind Fragen in mir.

00:07:13: ich möchte darüber sprechen.

00:07:15: ich möchte mehr über Jesus erfahren.

00:07:18: wann bist du herzlich eingeladen?

00:07:20: in einer Zellgruppe dabei zu sein.

00:07:23: Du musst nicht alles wissen, du musst nicht Alles glauben!

00:07:26: Du darfst Fragen haben und Zweifel mitbringen.

00:07:29: Wir wollen gemeinsam ĂĽber Gott Jesus den Glauben und unser Leben sprechen ehrlich offen und ohne Druck.

00:07:37: Wenn du Interesse an einer Zelle Gruppe hast schreibt mir gerne per E-Mail Jennifer at JohannaGlaub.org.

00:07:44: Vielleicht ist genau das dein nächster Schritt vom Fremden zum Kind.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.