#48 Folge mir nach – Gott ruft nicht die Fertigen
Shownotes
Viele Christen glauben, sie müssten erst stärker, heiliger oder mutiger werden, bevor Gott sie gebrauchen kann. Doch die Bibel erzählt eine andere Geschichte.
In dieser Folge sprechen wir darüber,
warum Gott gewöhnliche Menschen beruft, weshalb Berufung immer mit Vertrauen beginnt, was Abraham, Mose, Josua und Gideon verbindet, warum Gottes Gegenwart wichtiger ist als unsere Fähigkeiten, und was Jesu Worte „Folge mir nach“ heute ganz persönlich für dich bedeuten.
Vielleicht ist genau jetzt der Moment, an dem Gott dich ruft – nicht weil du schon bereit bist, sondern weil er dich auf dem Weg vorbereitet.
Wenn dich diese Folge ermutigt hat, teile sie gerne mit anderen und lass eine Bewertung da.
Wenn du Fragen hast oder gemeinsam die Bibel entdecken möchtest, melde dich gerne bei mir.
Instagram: @johannaglaubt_org oder Email: jennifer@johannaglaubt.org
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo, schön dass du wieder dabei bist.
00:00:02: Heute habe ich eine ganz andere Idee von meinem Podcast und zwar hab' ich die letzten Wochen Gott darum gebeten mir zu helfen welche Themen ich besprechen soll.
00:00:14: Und heute Morgen sagte mir mein Mann ja ich habe meine Unterlagen sortiert, meine Predigten und da habe ich was gefunden.
00:00:20: das... gehört irgendwie nicht zu mir.
00:00:22: Ist auch gar nicht so meine Sprache, sondern glaube das passt zu dir.
00:00:27: und dann lese ich so das was mein Mann geschrieben hat durch und muss zwischendurch immer wieder weinen weil Gott mich ganz persönlich anschaut.
00:00:34: Ich habe aber auch dieses Gefühl dass sich das nicht für mich alleine behalten soll, sondern weil es den ein oder anderen auch gibt denen diese Folgen ansprechen sollen.
00:00:43: ist werden drei folgen und mit einem Teil will ich heute anfangen Und in der Folge geht es darum, dass Gott sagt folge mir nach.
00:00:53: Der Unterschied den du ausmachst.
00:00:56: Stell dir den Raum vor, indem alles beginnt.
00:01:01: Ein enger Raum in Jerusalem.
00:01:04: Die Fenster lehnen vermutlich geschlossen weil draußen Männer unterwegs sind die jeden verhaften der zu diesem Jesus von Nazareth gehört.
00:01:14: Darin sitzen etwa hundertzwanzig Menschen die eigentlich nichts Besonderes sind.
00:01:21: Fischer, die ihr Handwerk nicht studieren sondern von ihren Vetern gelernt haben ein paar Frauen, einen ehemaliger Zolleinnehmer, einem Mann der seinen Meister aus Angst dreimal verleugnet hat und dann Apostelgeschichte zwei kommt ein Brausen vom Himmel, wie von einem gewaltigen Sturm und über jeden von ihnen erscheint etwas wie Feuer.
00:01:47: Und sie werden erfüllt mit dem Heiligen Geil.
00:01:50: fünfzig Tage vorher haben sich diese Menschen aus Angst eingeschlossen.
00:01:56: An diesem Tag treten Sie hinaus vor eine Menschenmenge aus aller Welt – und drei tausend Menschen kommen zum Glauben an einen einzigen Tag!
00:02:07: Ich will heute Fragen stellen und versuchen zu beantworten, die mich seit Wochen nicht loslassen.
00:02:13: Was ist das, dass diesen Unterschied ausmacht?
00:02:17: Was verwandelt Menschen so, dass sie ihre Geschichte schreiben?
00:02:23: Und was hindert dich und mich heute daran denselben Unterschied zu machen?
00:02:28: Ich ganz persönlich habe Angst, Angst davor zu versagen, Angst nicht die Worte zu finden – aber ich sag euch was!
00:02:37: indem ich die Fenster lehnen zumachte, weil ich Angst hatte.
00:02:40: Diese Angst ist in mir und dieser Raum ist auch in mir.
00:02:44: Aber ich habe eine Stimme!
00:02:46: Eine Stimme, die euch und der Welt was zu sagen haben Jesus liebt dich, dich und mich so wie wir sind Weil wir den Unterschied ausmachen.
00:02:54: Meine Begeschichte beginnen schon ganz früh.
00:02:57: Ich hab das total vergessen.
00:02:59: Ich weiß nicht wie alt ich war, ich war an der Grundschule.
00:03:01: meine Mutter war ziemlich hart zu mir, weil ich habe eine Lese-Rechtschreibschwäche und sie kam damit nicht zurecht.
00:03:07: Dass das Lesen für mich so anstrengend ist, dass Schreiben so anstregend ist... Und wenn ich mich verschrieben hab, habe ich kräftig eine geballert gekriegt, weil sie einfach keine Geduld mehr mit mir hatte.
00:03:16: Aber ich hatte ein kleines Zimmer Bin ich Quadratmeter, dort stand ein brauner Sessel und am liebsten schaute ich aus dem Fenster.
00:03:24: Ich schahte aus dem fenster und sah die Wolken, ich sah die Sonne und ich spürte das Gott mit mir sprach und mich liebte und mich fragte, folgst du mir nach?
00:03:33: Du bist Johanna mein geliebtes Kind!
00:03:36: Und du machst den Unterschied aus.
00:03:38: Auch wenn das was du erlebst schwer ist... ...ich bin bei
00:03:42: dir.".
00:03:47: dass Gott mich liebt und mit mir Geschichte schreibt.
00:03:49: Er schreibt nicht nur mit mir Geschichte, sondern auch Geschichte mit dir wenn du es zulässt.
00:03:54: Wenn du sagst ja ich folge dir nach!
00:03:57: Und ich glaube daran das du Jesus durch mich den Unterschied ausmacht.
00:04:02: Ich habe Angst davor von Menschen angestarrt zu werden aber trotzdem hab' ich innerlich den Wunsch mich zu öffnen von der Liebe Gottes zu erzählen.
00:04:13: Und jetzt komme ich zur Geschichte weiter, die mein Mann geschrieben hat.
00:04:16: Die Antwort liegt nicht nur in diesem einen Tag in Jerusalem – sie liegt in einer Spur, die sich durch die ganze Bibel zieht, durch das Leben von Männern und Frauenen, die alle eines gemeinsam hatten!
00:04:30: Sie waren nicht bereit als Gott sie rief.
00:04:34: Sie wurden bereit weil Gott sie riff.
00:04:37: Verstehst du den Unterschied?
00:04:39: Ich bin auf gar keinen Fall bereit dafür, aber ich werde bereit weil Gott mich gerufen hat und das wünsche mir auch für dich.
00:04:46: Hörer auf den Ruf Gottes!
00:04:48: Und diese Spur will ich mit dir heute in drei Begegnungen nachzeichnen und am Ende steht eine Einladung die auch für Dich gilt.
00:04:58: Diese Spur wil ich Dir in den nächsten drei Podcast folgen also heute mit eingeschlossen in drei Bewegungen nachzeichnen und am Ende steht eine Einladung, die auch für dich gilt.
00:05:11: Mit der ersten fange ich heute an – das ist die Berufung!
00:05:15: Gott ruft nicht die Fertigen.
00:05:18: Oh nein, ich bin nicht fertig und ich werde auch nicht fertig sein aber ich weiß auch nicht in welche Richtung mein Weg geht.
00:05:24: Das weiß Gott und so ist es auch mit den Helden aus der Bibel.
00:05:28: Am Anfang steht ein alter Mann die für ihre Sicherheit und ihrem Wohlstand bekannt ist.
00:05:37: Und Gott sagt zu ihm nur einen Satz, geh los aus deinem Land!
00:05:43: Aus deiner Verwandtschaft, aus dem Haus, deines Vaters in ein Land dass ich dir zeige.
00:05:51: Abraham bekommt keine Landkarte er bekommt eine Richtung und einen Versprechen kein Fahrplan, keine Adresse, keine Garantie und dennoch geht er.
00:06:01: Das allein ist schon der erste Unterschied, nicht weil er alles versteht sondern weil er losgeht.
00:06:07: obwohl er nichts versteht wird er zum Vater einer Verheißung.
00:06:11: Vierhundert Jahre später steht ein Mann vor einem brennenden Dornbusch, der nicht verbrennt.
00:06:18: Der Mann hat gerade vierzig Jahre in der Wüste verbracht, als junger Mann einen Mord vertuscht hat.
00:06:26: Mose ist nicht der Kandidat, den du dir aussuchen
00:06:29: würdest.".
00:06:30: Es scheint so als Stottere eher und sei unsicher!
00:06:34: Er hat zudem eine Vergangenheit in Ägypten – womöglich hat er sich selbst schon längst abgeschrieben.
00:06:40: Und seine erste Reaktion auf Gottes Ruf ist eine einzige lange Liste von Ausreden.
00:06:45: Wer bin ich schon, dass ich das tun sollte?
00:06:48: Was ….
00:06:49: wenn Sie mir nicht glauben….
00:06:51: Ich bin doch….
00:06:52: keiner, der reden kann.
00:06:53: Eine kurze Ausführung zu mir und als ich das gelesen habe muss dich weinen denn das sind genau die gleichen Fragen, die ich mir auch stelle Gott wer bin ich schon dass sich das tun sollte?
00:07:06: was wenn die Menschen mir nicht glauben?
00:07:09: Was ist, wenn du mir nicht glaubst, dass Gott dich liebt?
00:07:12: Ich bin doch keiner der reden kann.
00:07:14: Ja so fühl ich mich auch manchmal.
00:07:15: aber warum fühle ich mich manchmal so?
00:07:17: weil ich mich in meine Höhle zurückziehe die Fensterleden zumache und mich von der Angst beherrschen lasse?
00:07:22: Wir alle haben eine Stimme Und die will gehört werden.
00:07:25: und nun weiter zur Mose.
00:07:27: Gott verspricht ihm nicht einmal In der Sache.
00:07:31: er sagte nur werde mit deinem Mund sein, der unterschiedlich nicht in Moses Fähigkeit.
00:07:39: Er liegt im Gottes Gegenwart.
00:07:41: Gott begegnet seiner Unzulänglichkeit mit Gegenwart und macht ihm zu
00:07:47: Befreier.".
00:07:48: Josua, der nach Moses Tod ein ganzes Volk über den Fluss Jordan führen muss – über den Jordan gehen?
00:07:57: In einen Land voller befestigter Städte und Riesen von denen Jahre zuvor schon einmal zehn Kundschafter berichtet haben, man solle besser umkehren.
00:08:07: Viermal sagt Gott ihm in einem einzigen Kapitel sei stark und mutig – nicht weil Yosoa von Natur aus mutig ist sondern weil die Angst der nahenliegendste Grund gewesen wäre stehenzubeleiben.
00:08:21: Und Gideon, der beim Ruf des Engels gerade Weizen in einen Kälter drischt versteckt vor den Feinden Weil es zu gefährlich ist, es offen auf der Tenne zu tun.
00:08:33: und genau diesen Mann redet der Engel an mit den Worten du starker hält.
00:08:39: Nicht weil er schon ist sondern weil Gott sieht wer ja werden wird bevor er selbst es sieht!
00:08:45: Vier Männer für verschiedene Ausreden, zu alt so unfähig, zu unerwartet, zu ängstlich… Und in jedem einzelnen Fall macht genau Gott daraus den Ausgangspunkt seiner Berufung.
00:08:59: Das ist die erste Begegnung und sie ist eine Provokation für jeden von uns, der glaubt erst noch bereit werden zu müssen bevor er anfangen darf.
00:09:09: Gott ruft dich nicht weil du bereit bist!
00:09:12: Er macht dich bereit indem er dich ruft.
00:09:15: ich möchte beten.
00:09:17: Herr ich danke dir für deine Liebe Für deine Hoffnung für deinen Ruf.
00:09:22: Ich bitte Dich führe mich auf Deinen Wegen.
00:09:26: Schenke den Menschen Ohren, die hören Augen, die sehen und Herzen Die offen sind für Dich.
00:09:37: Ich bitte Dich, Schenken jedem Einzelnen Den Mut, den Weg zu gehen Auf dem Du uns schickst.
00:09:48: Erneuere unsere Herzen Und sprich du Zu uns.
00:09:55: ich danke Dir Dass du uns liebst und vergibst, dass du uns so annimmst wie wir sind.
00:10:03: Jeden einzelnen von uns in Jesunamen.
00:10:08: Amen!
00:10:10: Wenn du wissen möchtest, wie es weitergeht und wie es drei Frauen in der Bibel geht dann sei auch wieder bei meiner nächsten Podcastfolge dabei bis zum nächsten Mal.
Neuer Kommentar