#32 Zwischen Angst vor Gott und der Sehnsucht nach Liebe
Shownotes
In dieser Folge erfährst du: – wie Rituale meiner Kindheit mir Halt gegeben haben – warum ich früh Verantwortung übernommen habe – welches Gottesbild mir Angst gemacht hat – wie sich mein Blick auf Gott verändert hat – warum ich Gott in der Natur erlebt habe – was die Bibel wirklich über Gottes Wesen sagt – dass Gott nicht bestraft, sondern heilt – wie du Gott selbst begegnen kannst – warum deine Geschichte wichtig ist – Einladung zur Zellgruppe: Gemeinschaft der lebendigen Steine 🤍 📩 Kontakt: jennifer@johannagaubt
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich bin in einer katholischen Familie aufgewachsen, mit festen Ritualen und Struktur.
00:00:05: Ich wusste immer genau welcher Wochentag ist.
00:00:08: Freitag gab es Fisch, Samstag Suppe und Sonntagbraten – irgendwie hat mir das auch Halt gegeben!
00:00:15: Am Wochenende sind wir oft zu meiner GroĂźmutter zum Essen gegangen.
00:00:18: Mein Großvater hat mich mit in die Kirche genommen – auch meine Mutter.
00:00:23: Aber Zuhause habe ich etwas ganz anderes über Gott gelernt….
00:00:27: Mir wurde oft ein Gott gezeigt, der kleine Fehler sofort beschraft.
00:00:31: Ein Gott von dem man sich lieber in Acht nimmt... ...ein Gott, der genau hinschaut und bewertet!
00:00:38: Und ich glaube das hat etwas in mir gemacht.
00:00:41: Ich habe frĂĽh angefangen aufzupassen Nicht nur auf mich sondern auf meine Mutter.
00:00:48: Ich war so ein bisschen wie ihr kleiner Engel.
00:00:50: Ich habe darauf geachtet dass nichts passiert wenn sie mit einer Zigarette eingeschlafen ist.
00:00:55: Ich habe gewartet bis sie wieder wach wurde, ich habe lange vor dem Fernseher gesessen still, wach und aufmerksam.
00:01:02: Und vielleicht kennst du das?
00:01:04: Wenn man als Kind schon Dinge trägt die eigentlich viel zu groß sind.
00:01:08: Ich habe frĂĽh gelernt fĂĽr andere da zu sein aber ich wusste gar nicht wer fĂĽr mich da ist.
00:01:14: Und gleichzeitig war da diese Angst vor Gott dieses GefĂĽhl ich darf keinen Fehler machen.
00:01:20: Aber dann gab es einen Ort wo alles anders war drauĂźen.
00:01:25: Ich sehe mich noch heute dort liegen auf einer Wiese.
00:01:28: Ich liege im Gras, schaue in den Himmel und rechts und links vor mir wachsen Kamille Klatschmohn Und so viele kleine Wildblumen.
00:01:39: Die Sonne scheint Der Himmel ist weit und in diesem Moment ist alles still.
00:01:45: Kein Druck kein Angst nur Frieden!
00:01:49: Und ich wusste es damals noch nicht.
00:01:51: aber Heute weiĂź ich das war Gott.
00:01:55: Die Bibel sagt in Psalm, die Himmel erzählen die Ehre Gottes und in Römer eins fest zwanzig steht dass wir Gott in seiner Schüpfung erkennen können.
00:02:06: Und genau das habe ich erlebt nicht in der Angst, nicht im Druck sondern im Staunen.
00:02:12: Ich habe Gott nicht zuerst in der Kirche gespĂĽrt Sondern drauĂźen auf einer Wiese zwischen Camille und Klatschmon.
00:02:20: und weiĂźt du was mich heute so berĂĽhrt?
00:02:24: Der Gott den ich kennengelernt habe, ist nicht der Gott vor dem Ich Angst haben muss.
00:02:31: In Psalm onehundertundvierzig drei steht erhalt die zerbrochenen Herzen und in Jesaja einunvierzzigzehn fĂĽrchte Dich nicht, ich bin mit
00:02:41: Dir.".
00:02:42: Das ist ein ganz anderer Gott!
00:02:44: Ein Gott, Der sieht, ein Gott, der trägt, ein God, der da isst.
00:02:48: Und wenn ich heute zurĂĽckblicke dann sehe ich, ich habe auf meine Mama aufgepasst.
00:02:54: Aber Gott hat die ganze Zeit auf mich aufgepasst, auch in den Momenten, in denen ich mich alleine gefĂĽhlt habe.
00:03:01: Auch in den Momenten, wo ich Angst hatte.
00:03:05: Er war da!
00:03:06: Nur nicht so wie man ihn mir erklärt hat und vielleicht hörst du das gerade?
00:03:12: Und merkst dass dein Bild von Gott geprägt wurde – von Angst, Druck oder falschen
00:03:18: Vorstellungen?!
00:03:19: Dann möchte ich dir heute sagen… der dich bestraft.
00:03:24: Er ist DER, der dich sucht in Jeremia, wenn ihr mich vom ganzen Herzen sucht werde ich mich finden lassen und vielleicht beginnt diese Suche genau heute?
00:03:39: Vielleicht nicht in einer Kirche sondern drauĂźen oder im stillen Moment oder einfach in deinem Herzen.
00:03:50: Ich möchte beten Wenn du Lust hast Geht doch einfach mit mir.
00:03:56: Jesus, ich danke dir dass du ein Gott bist der sieht Ein Gott der nicht mit Angst kommt sondern Mit Liebe.
00:04:09: Du kennst meine Geschichte Du kennest die Momente in denen Ich mich alleine gefĂĽhlt habe und ich danke Dir das du genau da warst auch wenn ich es nicht erkannt habe.
00:04:27: Ich bitte Dich, heile mein Bild von Dir, nimm mir die Angst und zeige mir wer Du wirklich bist!
00:04:36: Ein Gott der trägt ein Gott, der liebt einen Gott, Der bleibt Und ich möchte Dich neu kennenlernen echt ohne Druck in Jesu Namen Amen.
00:04:52: Vielleicht ist Dein nächster Schritt ganz klein.
00:04:55: Vielleicht gehst du einfach mal raus und schaust in den Himmel.
00:05:00: Ich möchte dich noch einladen zu meiner Zellgruppe, vielleicht beginnt alles ganz klein aber genau darin liegt etwas Besonderes.
00:05:10: Wir stehen ganz am Anfang mit unserer Zell-Gruppe Und genau jetzt ist der Moment Teil davon zu werden.
00:05:16: Es geht nicht um eine groĂźe Gruppe es geht um echte Gemeinschaft Ein Ort an dem Du sein darfst ohne Druck ohne Erwartungen.
00:05:25: Wir möchten einen Raum schaffen, in dem wir gemeinsam im Glauben wachsen und uns austauschen, füreinander beten – und Gott ganz neu kennenlernen.
00:05:34: In Matthäus' Achtzehn-Festzwanzig steht, wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen!
00:05:43: Und genau das glauben wir.
00:05:46: Vielleicht spĂĽrst du, dass da mehr ist?
00:05:48: Mehr Tiefe, mehr Sinn, mehr Hoffnung….
00:05:50: Dann laden wir Dich ein, diesen Weg mit uns zu gehen.
00:05:54: Gemeinschaft der Lebendingsteine – noch klein aber voller Herz!
00:05:58: Schreibt mir gerne wenn Du dabei sein möchtest.
00:06:00: Am besten per E-Mail.
00:06:01: Jennifer et Johanna glaubt.org.
Neuer Kommentar