#17 Warum Grenzen Liebe sind - und nicht Gefängnis
Shownotes
Viele verbinden die Zehn Gebote mit Druck, Angst und Verboten. Doch was, wenn sie eigentlich etwas ganz anderes sind?
In dieser Folge spreche ich darĂĽber:
warum Grenzen Leben ermöglichen (schon vor der Geburt)
warum Eltern ihren Kindern Regeln geben
warum Menschen ohne Grenzen oft nicht frei, sondern verloren sind
wie Gott uns nicht kontrollieren, sondern schĂĽtzen will
warum die Zehn Gebote Hinweise fĂĽr ein gutes Leben sind
und warum Gott sagt: Ich helfe dir, danach zu leben.
Ich teile persönliche Gedanken, ehrliche Beobachtungen und lade dich ein, die Gebote neu zu sehen: nicht als Last – sondern als Liebe.
Am Ende der Folge beten wir gemeinsam.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Heute möchte ich mit euch über ein, nach meiner Lieblingsthemen sprechen, warum Grenzen Liebe sind und nicht Gefängnis.
00:00:07: Kennst du diesen Satz?
00:00:09: Ich will frei sein.
00:00:10: Keine Regeln, keine Grenzen.
00:00:12: Ich will mein Leben leben.
00:00:13: Klingt erst mal gut, oder?
00:00:15: Und trotzdem habe ich irgendwann gemerkt, Menschen ohne Grenzen wirken oft nicht frei, sondern verloren.
00:00:22: Heute will ich darĂĽber sprechen, warum die zehn Gebote wichtig sind.
00:00:26: Warum Gott sie nicht aus Kontrolle gegeben hat, sondern ... aus Liebe.
00:00:31: Und warum wir das als Eltern eigentlich ganz genau kennen?
00:00:35: Ich fang mal ganz frĂĽh an.
00:00:37: Noch vor der Geburt.
00:00:39: Ein Baby im Bauch hat Grenzen.
00:00:42: Ganz klar sogar die Fruchtblase, die Gebärmutter, ein geschützter Raum.
00:00:48: Wenn diese Grenzen fehlen, ist das Baby nicht freier, sondern in Gefahr.
00:00:54: Grenzen sind nicht das Problem.
00:00:57: Grenzen sind das was Leben überhaupt möglich macht.
00:01:02: Eltern geben ihren Kindern Regeln nicht, weil sie ihnen das Leben schwer machen wollen, sondern weil sie wissen, Kinder brauchen Orientierung, Kinder brauchen Sicherheit, Kinder brauchen ein, bis hierhin und nicht weiter.
00:01:20: Kein liebevolles Elternteil sagt, mach was du willst, wird schon gut gehen.
00:01:27: Warum denken wir dann?
00:01:29: Gott hätte das bei uns so gemeint.
00:01:31: Die Zinggebote sind keine, mach das, sonst bist du raus.
00:01:37: Sie sind eher, wenn du so lebst, wird dein Leben nicht auseinanderfallen.
00:01:43: Sie schĂĽtzen Beziehungen, Vertrauen, Gemeinschaft, unser eigenes Herz.
00:01:50: Studien zeigen und das sehen wir auch im Alltag.
00:01:56: Menschen ohne klare Regeln und Grenzen nehmen häufiger Risiken in Kauf, haben mehr Probleme mit Abhängigkeiten, suchen ständig den Kick-Testen immer wieder, wie weit sie gehen können.
00:02:11: Nicht weil sie böse sind, sondern weil keiner ihnen gezeigt hat, wo Halt ist.
00:02:17: Meine persönliche Geschichte.
00:02:20: Ich habe das Ganze konkret erlebt.
00:02:23: Ich hatte frĂĽher einen Partner, der ohne klare Regeln aufgewachsen ist.
00:02:27: Kein echtes Stopp.
00:02:29: Kein echtes.
00:02:31: Das tut dir nicht gut.
00:02:33: Und was ist passiert?
00:02:35: Er ist immer an Grenzen geraten.
00:02:38: Alkohol, Spielsucht, Risiko.
00:02:42: Immer noch einen Schritt weiter.
00:02:45: Nicht aus Freiheit, sondern aus innerer Lehre.
00:02:49: Dagegen hatte ich eine sehr strenge Mutter.
00:02:53: Manchmal zu streng, ja.
00:02:55: Und glaub mir, ich fand das frĂĽher schrecklich.
00:02:58: Aber heute sehe ich, diese Strenge hat mir halt gegeben.
00:03:03: Nicht alles war perfekt, aber ich wusste, hier ist ein Rahmen, hier falle ich nicht ganz durch.
00:03:09: Und genauso sehe ich heute Gott.
00:03:12: Nicht als Aufpasser, nicht als Spielverderber, sondern als Vater, der sagt, ich weiĂź, wie das Leben funktioniert.
00:03:21: Ich weiĂź, wo Menschen sich selbst verlieren.
00:03:24: Und ich gebe dir Hinweise, damit du nicht kaputt gehst.
00:03:29: Und jetzt kommt das Entscheidende.
00:03:32: Gott sagt nicht, halte das alles.
00:03:36: Sonst, er sagt, ich lege es dir ins Herz.
00:03:41: Ich helfe dir, danach zu leben.
00:03:44: In der Bibel steht, in Helsinki, so sinngemäß.
00:03:52: und einen neuen Geist.
00:03:53: Die Gebote sind also kein Druck, kein Leistungsprogramm, kein Beweis, ob du gut genug bist, sondern ein Wegweiser in ein gesĂĽnderes Leben.
00:04:06: Vielleicht hattest du zu viele Regeln, vielleicht zu wenig, vielleicht gar keine.
00:04:12: Aber egal wo du herkommst, du darfst lernen, du darfst wachsen, du darfst ein besseres Leben fĂĽhren.
00:04:19: Nicht alleine, sondern mit einem Gott.
00:04:22: Der Grenzen setzt, weil er dich liebt.
00:04:25: Wenn dich das berĂĽhrt hat, bleibt dran.
00:04:28: In der nächsten Folge schauen wir uns ein einzelnes Gebot ganz konkret an.
00:04:32: Mit Humor, Alltag und ehrlichen Beispielen.
00:04:35: Denn Veränderung beginnt nicht mit Druck, sondern mit Wahrheit und Liebe.
00:04:40: Ich möchte mit euch beten.
00:04:42: Wenn ihr wollt, könnt ihr einfach mitbeten.
00:04:45: Vater im Himmel, ich danke dir, dass du uns liebst.
00:04:51: Nicht mit Kontrolle.
00:04:53: sondern mit Weisheit.
00:04:56: Danke, dass deine Gebote keine Last sind, sondern Schutz.
00:05:01: Keinen Druck, sondern Liebe.
00:05:06: Du siehst jeden Menschen, der zuhört.
00:05:09: Du weiĂźt, wo Grenzen gefehlt haben.
00:05:12: Und wo sie zu hart waren.
00:05:16: Du kennst unsere Geschichten, unsere Prägungen, unsere Kämpfe.
00:05:23: Ich bitte dich.
00:05:24: Schenke uns ein neues Herz.
00:05:28: Ein Herz, das hören kann.
00:05:32: Ein Herz, das lernen darf.
00:05:35: Ein Herz, das wachsen will.
00:05:39: Hilf uns, deine Wege nicht aus Angst zu gehen, sondern aus Vertrauen.
00:05:45: Nicht aus Zwang, sondern aus Liebe.
00:05:51: Lege deine Wahrheit in unser Inneres.
00:05:55: Zeige uns Schritt fĂĽr Schritt.
00:05:58: wie ein gutes Leben aussieht, mit gesunden Beziehungen, klaren Entscheidungen und einem Herzen, das bei dir zur Ruhe kommt.
00:06:12: Danke, dass wir nicht perfekt sein mĂĽssen, sondern du uns annimmst, so wie wir sind.
00:06:21: Nicht stark aus uns selbst, sondern gehalten von dir.
00:06:28: Amen.
00:06:28: Danke, dass du heute wieder zugehört hast.
00:06:31: Bis zum nächsten Mal.
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